Freitag, 4. Januar 2019

Von Luang Prabang nach Vientiane

Unseren Abschied von der schönen Stadt Luang Prabang versüssen wir uns mit einem Frühstück im Bistro und Cafe "Ban Vat Sene". Hier hatte es uns am Tag zuvor sehr gefallen.

Das Frühstück im Hotel war auch okay, aber trotz Bilderkarte und Nummern und "zeigen" kam ein "Banana Pancake" anstatt Rührei. Also am Abreisetag besser direkt ins "Paradies".

Ich konnte auch noch einer Familie mit Werkzeug aushelfen. Eine Fahrradkette hatte sich verklemmt.

Ausserdem durften wir die Morgengymnastik der Grundschüler auf dem Schulhof beobachten.

Für die Rückfahrt zur Hauptstadt - und dem Ende unserer gemeinsamen Tour - haben wir 2 Tage Zeit.

Da wir die "schönste Strecke von Laos" (13) bereits 2 x gefahren sind, nutzen wir die kürzere und besser zu fahrende Alternativroute Nr.4 Richtung Süden.

Auch hier geht es deutlich hoch auf ca. 1.700 m. Es ist sehr kühl und weiter oben auch sehr neblig. Also wieder die warmen Sachen anziehen.

Dann reisst der Himmel auf und es wieder sonnig mit blauem Himmel. Wahnsinnige Ausblicke!

Die schweren LKW schaffen den Pass nicht alle. Sie bleiben schwer beladen auf der Strasse stehen. Mit den Mopeds sind wir ruckzuck daran vorbei.

In Kasi trifft die Nr. 4 wieder die Hauptroute Nr. 13 mit entsprechendem Verkehr.

Kurz vor der Backpackerstadt  Vang Vieng sehen wir die beeindruckenden Karstberge, für die diese Gegend so berühmt ist. Im Abendlicht ein toller Anblick.

Hier könnten wir alle möglichen Aktivitäten buchen. Aber auf den Mopeds haben wir genügend Aktivität und sehr viel Staub.

Carsten hat ein tolles Hotel am Fluss mit Schwimmingpool gefunden. Ruhig gelegen, fußläufig zur Stadt und mit Ausblick in die Berge! Echt Klasse! Bislang waren unsere Unterkünfte eher einfach und mit kleinem Raum, daher geniessen wir diesen (bezahlbaren) Luxus und den Pool zum Schwimmen.

Also nach einer Nacht weiter.

Da wir die Mopeds am Freitagvormittag zurückgeben müssen, fahren wir bereits am Donnerstag bis nach Vientiane.

Eine gute Entscheidung, denn die Nord-Südverbindung Nr.13 ist zwischen der Hauptstadt und Vang Vieng in einem sehr schlechten Zustand. Entsprechend lange benötigen wir für die ca. 180 km.

Asphalt und Schotter, teilweise mit Schlaglöchern, wechseln sich ab. Der gesamte Verkehr bremst an den Kanten ab. Wir können ganz gut mit den Enduros auch durch diese Stellen und durch den übrigen Verkehr fahren. Aber es "knubbelt" sich, Konzentration ist gefragt und der unsägliche Staub nervt.

Eigentlich tun mir am meisten die Menschen leid, die in diesem Staub Leben und ihr kleines "Buisness" betreiben.

Als wir auf den letzten 70 km wieder eine Altenativstrecke (Nr.10) nutzen, tut sich eine komplett andere Welt auf. Eine gute Asphaltstrecke, kein Staub, gepflegte Behausungen und es ist einfach schön.

Wir lassen die verdreckten Motorräder noch waschen und geben sie am Abend schon ab.

Ich habe meinen Reisepass zurück und die 1.600 km in Laos waren uns genug.

Fazit:

Tolles Land mit freundlichen Menschen. Meine Komfortzone war durch Thailand bereits erweitert. Die Strassen sind herausfordernd und eine kleine 250er Enduro ist im von uns bereisten Norden ideal. Offroaderfahrung schadet nicht. Sprit und landestypisches Essen und Trinken gibt es "überall".

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