Mittwoch, 12. Dezember 2018

Internationale Begegnungen

Alleine Reisen ist nicht immer einfach.

Also habe ich angefangen, andere Leute anzuquatschen.

Ich traf ein Pärchen aus Aberdeen/Schottland. Die machen auch 3 Monate Südostasien und dann 2 Jahre Neuseeland "work and travel".
"Wow", dachte ich.

Dann quatsche ich ein junges Mädel auf einem Roller an, die auch auf einem Pass Pause machte. Nellie ist aus Adelaide/Australien und seit 3 Jahren alleine unterwegs!  Sie hat ein Zelt dabei, ist 26 und hat auch schon  einen Studienabschluss. Wir haben länger geredet und ich finde sie sehr sympathisch.

Heute lief es dann richtig rund: Am Wegesrand an einen Restaurant stehen 2 x 4 Motorräder. Ich halte sofort an, Essen ist immer gut!

Es stellt sich heraus, dass es zwei Gruppen von französischen Motorradfahrern sind. Sie sprechen auch ein bisschen Englisch. Als die jüngeren Endurofahrer mit den Honda CRF 250 weg sind, laden mich die älteren "Enfield" Fahrer zu sich an den Tisch ein.

Dieser Aufforderung komme ich nur zu gerne nach. Wir quatschen ein bisschen und es tut einfach gut.

Als ich an einer grossen Höhle ankomme, die ich besichtigen möchte, soll ich 450 Baht Eintritt bezahlen.

Das ist der Preis für 1-3 Leute und mir zu viel.

Kurzentschlossen spreche ich einen jungen Schweitzer an, der gerade einen Guide gebucht hat. Wir teilen uns die Kosten, auch er ist von der Muttersprache französich geprägt, aber auch Englisch Sprachig.

Die Tour ist anstrengend und wir sind auch auf einem kleinen Bambusboot in dem Höhlensystem unterwegs. Aber natürlich freue ich mich, an dieser Tour teilnehmen zu können und auch etwas Geld zu sparen.

Abends in der "homestay" Unterkunft (kleines Hotel mit Gemeinschafträumen) werde ich sehr freundlich und herzlich empfangen. Es sind auch thailändische Freunde zu Besuch und ich werde mit in die Runde einbezogen.

Später kommt ein italienisches Pärchen dazu, dass auf Sardinien lebt. So palavern wir alle gemeinsam. Aufgrund der unterschiedlichen Akzente ist nicht immer alles verständlich, aber immerhin haben wir eine gemeinsame Sprache!

Schade, dass ich nur eine Nacht bleiben kann. Für die weitere Nacht ist mein Zimmer schon vergeben.

Aber eine tolle Erfahrung!

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