Freitag, 1. Februar 2019

Meet the locals

Die Begegnungen mit den Einheimischen sind sprachlich sehr begrenzt. Ich spreche kein Vietnamesisch. Die jüngeren Leute sprechen etwas Englisch, selten wirklich gut. Aber die (meist) freundlichen Blicke und das "Hello" ist ja auch schon was.

Irgendwie klappt auch die alltägliche Kommunikation.

Aber mit Begegnung mit dem 10 jährigen Quand und seiner kleinen Schwester (5) war schon etwas besonderes. Ich sass in einem vietnamesischen Restaurant mit unterschiedlichsten Reisenden. Ich sass alleine am Tisch und schaute auf meine Landkarte. Plötzlich zupft mich was am Ärmel und knufft mich in die Seite. Ein kleines Mädchen lacht mich an. Ich schaue hoch und ihr Bruder sitzt mir gegenüber. Ich bin etwas irritiert und werde aber aufgeklärt. Seine kleine Schwester wollte hier gerne mit den ausländischen Reisenden etwas spielen. Sie war dann auch an einen anderen Tisch verschwunden. Quand und ich haben uns dann unterhalten. Ein cleverer Kerl, der seit der 3. Klasse Englisch lernt. Er ist jetzt in der 4. Ich durfte viele Fragen beantworten, aber das hat richtig Spass gemacht. Das war wirklich ein Highlight!

Ein paar Tage später in einen nicht touristischen Dorf in den Bergen. Ich sitze in einer Kneipe und bin zunächst der einzige Gast. Der 24 jährige Sohn der Betreiberfamilie setzt sich zu mir. Er hat 4 Jahre in Hanoi Englisch studiert, um als Guide zu arbeiten. Leider merkt man das seinem Englisch nicht an. Er würde auch lieber in Hanoi wohnen, als in diesem Dorf. Es ist nur Smalltalk, aber zwischen den Zeilen erfahre ich doch einiges.

Ich sitze dann wieder alleine.

Später kommen nacheinander 2 weitere junge Vietnamesen an meinen Tisch. Sie sind neugierig und möchte etwas Englisch üben. Gerne! So wird das noch ein schöner Abend für mich.

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