Die alte Kaiserstadt "Hue" am Parfüm Fluss hat mich nicht wirklich in ihren Bann gezogen.
Gefallen haben mir meine Radtouren um die alten Zitadelle und die angrenzenden Stadtviertel. In der Zitadellenanlage war auch die Luft viel besser und die Gärten waren schön.
Am meisten hat mich die Streetfoodtour begeistert, die ich an einem Abend gemacht habe. Für mich bequem in einen Cyclo (Fahrradtaxi) durch die abendliche, kühlere Stadt. Der Guide fuhr mit seinem Roller und wartete an verschiedenen Plätzen auf mich. Leckere Sachen und einige Hintergrundinfos sowie "Meeting the locals".
Ich hätte diese Orte nie gefunden, aber alleine auch nicht besucht. So war es eine tolle Runde Sache.
Nach drei Nächten und 34 Grad freute ich mich auf die Weiterfahrt nach Süden und die Überquerung des berühmten Wolkenpasses (495 m).
Das Wetter war super und die 500 Höhenmeter mit vielen Kurven waren schön. Einige nette Ausblicke.
In "Hoi An" hatte ich mit vielen Touristen gerechnet. Die hatte ich ja schon an einigen anderen Stellen. Aber ich finde die Altstadt mit den Restaurants und Touristenläden furchtbar. Ausserhalb der Stadt gibt es verschiedene und grosse Parkplätze für die unzähligen Reisebusse.
Die Stadt ist für ihren historischen Stadtkern berühmt und die bunten Lampions sind auf allen Bildern.
Aber auch hier, kann man abseits der üblichen Strecken, vieles entdecken. Mit dem (klapprigen) Rad meines fantastischen Homestays (ausserhalb der Stadt) war ich mehrfach auf Entdeckertour. So konnte ich u.a. heute ein Bootsrennen auf dem Fluss sehen. Interessant sind natürlich die Menschen am Land und nicht die Boote auf dem Wasser.
Das kleine Schwimmbad des Homestay nutze ich auch fleissig. Ich vermisse meinen Sport und freue mich hier meine Reise langsam ausklingen zu lassen.









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